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Weiterbildungen

 NEU!  zertifizierter Web 2.0 Developer

Kurz-ID: W2D08B
Maßnahmebezeichnung: Certified CEfOSS Web 2.0 Developer
BA-Maßnahmenummer: 843/1001/08
Dauer: 6 Monate
Beginntermin: 2. Oktober 2008
Endtermin: 28. April 2009
Kosten: 8.925,-- €

Diese Weiterbildung ist durch eine anerkannte Zertifizierungsagentur (BA-Reg.-Nr.: 95/02/01) mit der
Zertifikat-Nr. 1001502 für die Förderung der beruflichen Weiterbildung zugelassen!

Fördermöglichkeiten

Die Kosten für die Teilnahme an dieser Weiterbildung können nach SGB II/ SGB III zu 100% von Ihrer Arbeitsagentur oder Ihrer ARGE übernommen werden, da diese Weiterbildung durch eine anerkannte Zertifizierungsagentur (BA-Reg.-Nr.: 95/02/01) mit der Zertifikat-Nr.: 1001502) für die Föderung der beruflichen Weiterbildung nach dem Recht der Arbeitsföderung zugelassen ist.

Der Markt braucht Profis

Das neue Internet − auch Web 2.0 genannt − fordert auf Seiten der Entwickler ein immer umfangreicheres Fachwissen: AJAX, CSS, DOM, (X)HTML, PHP, JavaScript, XML, LAMP-Stacks, Frameworks, SQL, Social-Software-Applikationen wie Wikis, Blogs, Foren, CMS-Systeme und Groupware sowie praxisgerechte Kenntnisse in der Umsetzung der einschlägigen Bestimmungen und Vorschriften zur Barrierefreiheit von Web-Applikationen erfordern eine umfassende fachliche Kompetenz der Entwickler!

Nur drei Prozent sind ausreichend fit

Das Diagramm zeigt den drei Prozent Anteil Laut einer aktuellen Studie verfügen gegenwärtig (Stand 11/2007) gerade einmal drei Prozent aller Webentwickler in ausreichendem Maße über die genannten Kompetenzen! Hier schafft die Weiterbildung Certified CEfOSS® Web 2.0 Developer praxisgerechte Abhilfe. Im Rahmen dieser sechsmonatigen Qualifizierung werden die oben genannten Fachkompetenzen auf dem neuesten Stand der Technik umfassend und praxisgerecht vermittelt.

Zielgruppe

Alle Fachkräfte, welche mindestens zwei Jahre im Bereich der Web-Entwicklung (oder in der Software-Entwicklung oder einer vergleichbaren Tätigkeit) tätig waren (z. B. HTML-Programmierer, Web Designer, Webmaster, Mediengestalter).

Teilnahmevoraussetzungen

Mindestens zweijährige Erfahrung im Internet-Bereich (z. B. Erstellung/ Design von Web-Seiten) oder in der Software-Entwicklung oder einer vergleichbaren Tätigkeit. Gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift. Ausreichend Kenntnisse der englischen Sprache (Lesen von Dokumentationen). Eine gute Auffassungsgabe, eine hohe Motivation und eine große Einsatzbereitschaft. Freude am Umgang mit Menschen.

Qualifizierungsinhalte

Die Weiterbildung zum Web 2.0 Entwickler erfolgt in sechs Modulen mit je 21 Unterrichtstagen zuzüglich der fünftägigen Abschlußprüfung und Zertifizierung zum Certified CEfOSS® Web 2.0 Developer

 Modul 1 - Einführung Entwicklungs-Desktop, Tools, Web 2.0

Dieses Modul legt die Grundlage für die gesamte Weiterbildung zum Certified CEfOSS® Web 2.0 Developer. Es werden darin (u. a.) die folgenden Themen behandelt: Einführung in das Web 2.0: Dabei geht es sowohl um aktuelle Anwendungen und den Markt als auch um wichtige Fachbegriffe, Technologien, Spezifikationen und Anforderungen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Thema " Installieren, Konfigurieren und Administrieren des Entwicklungs-Desktop unter Linux" (auf der Basis der aktuellen OpenSuSE-Distribution). Darüber hinaus ist eine umfassende Einfürung in die Bildbearbeitung für den Webeinsatz enthalten. Dabei erlernen Sie die praktische Anwendung des wichtigsten Werkzeugs dieser Art im Open-Source-Sektor: GIMP das GNU Image Manipulation Programm. Enthalten ist auch ein ersten Überblick über relevante Entwicklungs-Werkzeuge.

 Modul 2 - Barrierefreie Webseiten mit HTML & CSS erstellen

Die Anforderungen an Entwickler von HTML-Seiten haben sich in den letzten Jahren gravierend verändert: Die Aufgabe von HTML ist es nicht mehr, für das optische Erscheinungsbild der Seite zu sorgen, sondern deren korrekte Semantik zu beschreiben. Nur wenn Webseiten semantisch korrekt ausgezeichnet sind, ist eine barrierefreie Nutzung wirklich möglich. Für das optische Erscheinungsbild der Webseite sind die Cascading Style Sheets − CSS genannt − zuständig. In diesem Modul werden neben umfassenden HTML- und CSS-Grundlagen deshalb schwerpunktmäßig die Anforderungen an die Gestaltung barrierefreier Webseiten vermittelt. Weitere Themen sind die Analyse von Best Practice Websites, der Umgang mit entsprechenden Werkzeugen (Editor, Validatoren, Tools) und die relevanten Spezifikationen des W3C-Konsortiums zum Thema (X)HTML und CSS.

 Modul 3 - Grundlagen DBMS MySQL, SQL und Datenmodellierung

Moderne Webseiten benötigten fast immer eine dynamische Generierung und Verwaltung von Informationen und Daten. Dies geschieht vorwiegend mit Hilfe von relationalen Datenbanken. Diese arbeiten fast immer mit der Datenbanksprache SQL. Das im Internet seit Jahren dominierende Open Source Datenbank-Management-System ist MySQL. Deshalb setzen auch wir diese leistungsfähige Datenbank in dieser Qualifizierung ein. Das Modul führt als erstes in die Grundlagen der Structured Query Language (SQL) ein. Danach erfolgt eine umfangreiche Vertiefung (u. a. komplexe Joinings, Views, Transaktionen und BLOBS (Binary Large Objects)). Eine Einführung in die Datenmodellierung schafft die Vorausetzung, praxisgerechte Datenstrukturen als Grundlage der eigentlichen Datenbank zu entwerfen. Zum Modul gehört auch eine Einführung in das Administrieren der MySQL-Datenbank.

 Modul 4 - LAMP-Programmierung I & Transaktions-Logik

Das Acronym LAMP steht für das freie Betriebssystem Linux, den marktführenden Webserver Apache, das Datenbank-Management-System MySQL und die serverbasierte Skriptsprache PHP. Die eigentliche Programmierung wird dabei mit dieser extra für das Web entwickelten Sprache durchgeführt. Nach den Grundlagen der Programmiersprache PHP werden die notwenigen Techniken zum Anbinden von Webseiten an die MySQL-Datenbank (HTTP-Clients via PHP an MySQL-Datenbanken anbinden) unterrichtet. Danach werden das Erstellen von View-, Selection-, Edit-, Delete- und Insert-Funktionen für Client und Server und die Grundlagen der notwendigen Transaktionslogik zum Entwicklen komplexer LAMP-Programme vermittelt. Ergänzend wird gezeigt, wie der Apache-Server in einer LAMP-Umgebung für die Nutzung mit PHP und MySQL eingerichtet und konfiguriert wird.

 Modul 5 - LAMP-Programmierung II & Software-Engineering

Nachdem im vorangehenden Modul die erforderlichen Programmiertechniken für die Anbindung von Webseiten an das MySQL-Datenbank-System vermittelt wurden, werden die dort erworbenen Kenntnisse in diesem Modul nun umfassend erweitert und vertieft. An erster Stelle erfolgt eine Einführung in die objektorientierte PHP-Programmierung. Um wirklich produktiv mit PHP zu Programmieren, ist die Nutzung von Programm-Bibliotheken sinnvoll, deshalb wird in diesem Modul die praktische Anwendung des offiziellen PHP-Frameworks von Zend vermittelt. Ein weiteres Thema ist die Session-Verwaltung mit PHP. Eine umfassende Einführung in ausgewählte Mehoden und Techniken des Software-Engineerings (wie POP, PAP, Modul- und Interface-Spezifikationen) und wichtige Verfahren der Qualitätssicherung (z. B. Teststrategien, Testfälle, Testdaten, Modul- und Systemtests) schließen dieses Modul ab.

 Modul 6 - Einführung XML, JavaScript und AJAX in LAMP-Umgebung

XML ist eine Auszeichnungssprache zur Darstellung von hierarchisch strukturierter Daten in Form von einfachen Textdateien. XML wird heute bevorzugt für den Datenaustausch zwischen IT-Systemen oder Anwendungen eingesetzt. Um Webseiten zu erstellen, bei denen Daten durch AJAX-Programmierung zwischen Server und Client ausgetauscht werden, sind Kenntnisse im Document Object Model (DOM) erforderlich. Dieses Wissen bildet zusammen mit einer Einführung in die JavaScript-Programmierung die AJAX-Grundlage. AJAX ist ein Acronym für die Wortfolge "Asynchronous JavaScript and XML". Es bezeichnet ein Konzept der asynchronen Datenübertragung zwischen Server und Browser, welches es ermöglicht, innerhalb einer HTML-Seite eine HTTP-Anfrage durchzuführen, ohne die Seite komplett neu laden zu müssen. Im Modul wird auch die Anbindung von AJAX an LAMP-Systeme gezeigt.

 Zertifizierung

Bei der Zertifizierung legen wir den größten Wert auf eine praxisgerechte Durchführung. Während andere Institutionen eine Prüfung durchführen, welche sich darauf beschränkt, den Prüfungsteilnehmer sogenannte Multiple-Choice-Fragen beantworten zu lassen, haben Sie bei uns die lebenswirkliche Möglichkeit, Ihr Wissen unter echten Praxisbedingungen zu zeigen: Sie erhalten Aufgabenstellungen aus der Praxis und lösen diese am Computer. Dabei dürfen Sie auf die in der Praxis üblichen Hilfsmittel wie Dokumentationen und Handbücher und Ihre persönlichen Unterlagen, Übungen und Notizen zugreifen, eben genau wie in der Praxis. Statt theoretischer Fragen zu beantworten, beweisen unsere Teilnehmer, dass sie dazu in der Lage sind, die Programme praxisgerecht anzuwenden. Weitere Dertails hierzu erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch.
Hinweise zur Qualitätssicherung dieses Lehrplans
Um die Qualität dieser Weiterbildung auf dem aktuellen Stand der Entwicklung zu halten, behalten wir uns inhaltliche, zeitliche und organisatorische Änderungen des Lehrplans auch ohne vorherige Ankündigung ausdrücklich vor!
Letzte Änderung: Montag, 16. Juni 2008 durch ICA Webmaster Email an Webmaster